bfg logo
  • bfg München
  • Aktuelles
  • Termine
  • Galerie
  • Informationen
  • Kontakt
  • Schlagzeilen
  • bfg München
  • bfg Bayern
  • Themen aus der Welt
  • Archiv

Theistischer Streit um die Katastrophe bei der Love Parade

Wir zitieren wissenrockt: "Nach der Katastrophe auf der Duisburger Loveparade waren Interpreten der Ursachen und Hintergründe schnell gefunden. Das Unglück, bei dem mindestens 21 Menschen ihr Leben verloren, ist zweifelsohne durch menschliches Versagen verursacht worden. Religiöse Menschen fühlen sich bemüßigt und berufen, Überlegungen zur Theodizee, mit besonderem Blick auf die Toten der Loveparade, öffentlich anzustellen. Sie lieferten ein unfreiwilliges Plädoyer für den Laizismus."

Bezugnehmend darauf nimmt der zweite Vorsitzende vom bfg mÜnchen, Wolf Steinberger, Stellung:
Von Interesse dürfte die Reaktion Bischof Launs sein. Zwar war dieser nicht als Seelsorger oder Trauerredner beteiligt, da er nicht nur ein Mitglied, sondern ein öffentlicher Vertreter der katholischen Kirche ist, die sich durch ihr öffentliches Engagement wie zum Beispiel bei der Trauerfeier als Organisation einbringt und einmischt und zudem generell solange von öffentlichen Interesse sein dürfte wie die Großkirchen durch die Allgemeinheit mitfinanziert werden.
Zwar hat Herr Laun auf seine erste, viel kritisierte Stellungnahme, die sich keineswegs nur mit Gedanken zur Theodizee befasst, eine weitere Darstellung veröffentlicht, welche aber nicht wirklich auf die Kritik eingeht.
In seiner ersten Einlassung gesteht Laun den Opfern und den Hinterbliebenen Mitgefühl zu, aber  stellt danach sofort klar und fest die „Love-Parade“ und Teilnahme an ihnen sind, abgesehen von ihrem abstoßenden Erscheinungsbild, objektiv eine Art Aufstand gegen die Schöpfung und gegen die Ordnung Gottes, sind Sünde und Einladung zur Sünde“ (aus dem auf kath.net zur Verfügung gestellten Text) und warnt vor einem Schönreden der Loveparade, gefolgt von weiteren Ausführungen über die biblische Einstellung zu einem strafenden Gott.

Anmerkung: bei kath.net kann man sich auch informieren über die "Sünde als Brandursache in Russland." Da müssen wir aber aufpassen, dass es bei uns nicht brennt - unglaublich, welche mittelalterlichen Vorstellungen da tradiert werden.

Unter dem Titel Sex-und Drogenorgie Loveparade: Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg hat der einschlägig bekannte Kopp-Verlag der abgehalfterten Fernsehmoderatorin Eva Herrmann Raum geboten, ihre talibanischen Anischten zu verbreiten. Die Dame mit den mittelalterlichen Ansichten schämt sich nicht, angesichts der Katastrophe abstruse Schuldzuweisungen auszusprechen.
Kommentar Sarah Jäckel (bfg-mÜnchen-Vorstand): Nazi-Christin in Bestform.
Ähnlich begeistert ist der Kommentar der Facebook-Gruppe Stopft Eva Herman das Maul.
FOCUS Online schreibt: Die umstrittene Ex-Moderatorin Eva Hermann will sich offenbar auf dem Rücken der Loveparade-Opfer profilieren. In einem Internetbeitrag zieht sie über Politik, Medien und die Technofans her, die „wussten, was sie erwartet“.
Weil wir uns hier beim bfg nicht fremdschämen möchten, verzichten wir auf die Wiedergabe des anstößigen Texts. Wer nachschauen möchte, findet ihn bei dem Sudel-Verlag.


Zurück