Sozialarbeit

Gesellschaftliche Grundlagen ethischen Handelns
"Ohne Gott würden wir Menschen ohne verbindliche ethische Richtlinien dastehen“„Es ist eine historisch unumstößliche Tatsache, dass die fundamentalen Rechte (insbesondere die Menschenrechte), die die Grundlage für eine moderne, offene Gesellschaft bilden, keineswegs den Religionen entstammten, sondern vielmehr in einem Jahrhunderte währenden säkularen Emanzipationskampf gegen die Machtansprüche dieser Religionen durchgesetzt werden mussten.
Tatsächlich haben Menschen in der Geschichte immer wieder ihre historisch gewachsenen Wertvorstellungen als Gebote Gottes ausgegeben und dadurch argumentativ unangreifbar gemacht, was meist mit fatalen gesellschaftlichen Konsequenzen verbunden war. Weil sich Menschen Gott stets nach dem eigenen historischen Ebenbild schufen, musste der Gott des Alten Testaments in erschreckender Permanenz Vernichtungskriege gegen generische Völker führen, glaubten Christen bis in die jüngste Vergangenheit hinein, ihre heilige Pflicht vor Gott bestünde darin, Juden als vermeintliche Gottesmörder zu verfolgen, wurde nach den schrecklichen Erfahrungen der beiden Weltkriege in Europa (als es sich nicht mehr schickte, an einen Gott zu glauben, der Ungläubige "in den Ofen wirft") ein pazifistisch anmutender Gott der Nächstenliebe aus der theologischen Mottenkiste hervorgezaubert, während die aktuelle amerikanische Version des Christengottes seinen Segen spendet für völkerrechtswidrige Kreuzzüge wider das sog "Böse" [...]
Michael Schmidt-Salomon: "Manifest des evolutionären Humanismus" Humanistischer Pressedienst
Leitsätze:
1. Gleichberechtigung aller Religionen und
Weltanschauungsgemeinschaften vor dem Gesetz!
Weltanschauungsgemeinschaften vor dem Gesetz!
2. Hilfe zur Selbsthilfe
Entwicklungshilfe zu einem selbst bestimmten Leben in wirtschaftlicher wie intellektueller Hinsicht – ohne religiöse Indoktrination!
Politische Freiheitsrechte und eine säkulare Staatsverfassung haben nur in solchen Gesellschaften eine Chance, in welchen die existentielle Grundsicherung gewährleistet ist. Auch wenn in Deutschland die bestehende Gesetzeslage aus humanistischer Sicht noch erhebliche Mängel aufweist, sind die Probleme in anderen Ländern noch weitaus größer.
Der bfg München bemüht sich daher, in verschiedenen sozialen Projekten außerhalb Deutschlands die medizinische Versorgung und den Zugang zur Bildung zu verbessern.
Alle Menschen sollten die Möglichkeit haben, ihr eigenes Leben in wirtschaftlicher wie intellektueller Hinsicht frei und selbst bestimmt zu leben. Die Menschen sollen sich nicht mit Missständen in ihrem diesseitigen Leben zufrieden geben, in der wohl vergeblichen Hoffnung auf ein besseres Jenseits, sondern bewusst und aktiv die Lebenssituation für sich und ihre Mitmenschen gestalten und verbessern – im Jetzt und Hier!
Unser Appell an Sie:
Falls Sie noch aus "sozialen bzw. ethischen" Gründen Mitglied einer der beiden Kirchen sein sollten, in der (falschen!) Annahme, ein signifikanter Anteil Ihrer Kirchensteuer würde für soziale Projekte ausgegeben:
Treten sie aus und spenden Sie zumindest einen Teil des gesparten Geldes für ein nicht konfessionell gebundenes Hilfswerk oder säkulares Entwicklungshilfeprojekt! Langfristig fruchten nur Hilfsprojekte, in denen die Menschen in umfassendem Sinne "aufgeklärt" werden hinsichtlich wirtschaftlichen Knowhows, hinsichtlich ihrer politischen Rechte aber auch hinsichtlich ihrer Möglichkeiten zur Familienplanung etc.!
Säkulare Hilfsprojekte klären die Adressaten auf, sie missionieren nicht! Sie nutzen keine ideologischen/religiösen Scheuklappen sondern setzen auf die Eigenverantwortung und bieten Hilfe zur Selbsthilfe!
Ihre direkte Spende kommt ohne Umwege und unnötige Abzüge der Finanzierung von Schulunterricht und medizinischer Versorgung zugute. Durch Einsparung der Bezahlung von Priestern und Missionaren kommt ein wesentlich höherer Anteil Ihrer Spende tatsächlich bei den Projekten an.
Helfen Sie Menschen aus ärmeren Regionen der Welt mit Ihrer Spende dabei, ein aufgeklärtes, selbstverantwortliches und erfülltes Leben zu führen!
