Satirisches aus der bfg-Sammlung
Satire Bundesregierung erwägt Ausstieg aus dem Christentum (1.2.). "So etwas wie in Japan darf in Deutschland nicht passieren“, heißt es aus dem Kanzleramt. Man werde deshalb den Kölner Dom aus Sicherheitsgründen erst mal abschalten.Die christliche Offenbarung lässt viele Wünsche offen, zum Beispiel den Wunsch nach Wahrhaftigkeit und Plausibilität. Ganz anders ist es bei dem folgenden Beitrag, der ein viel realistischeres Bild der Dinge zeichnet (23.12.). Wie ging es bei der Erfindung des christlichen Glaubens wirklich zu?
Manifest der Weihnachtsfestvernichtungspartei von Dieter Braeg (23.12.) Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst der
Weihnachtsfestvernichtung. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen das Gespenst verbündet, der Papst, Putin, Merkel, Gabriel und Faymann, französische Anarchisten, deutsche Polizisten, Spezialdemokraten, Christkindlmarkt-Betreiber, Punschpanscher und die Osterhasen.
Das Wort zum Sonntag jetzt mal von berufener atheistischer Seite (atheisten-info.at, 5.12.). Eigenkommentar: da kann man lesen, wie deppert die Bibelworte sind!
Weil die Zeiten danach sind, kommt nun eine kleine EU-Satire (2.11.):
Frankfurt hat nur den Main und keine Heilquellen und kann sich demnach keine Hoffnung auf den Namen Bad Frankfurt machen. Nun denken die sich, Main wird Dain und Frankfurt wird Bankfurt. Und das dürfte sich immerhin bad Bankfurt nennen, wozu haben sie denn ihre bad banks.
Dagegen protestieren die Occupyer, gegen das kleine bad.
Man sieht sie in Frankfurt ohne Bad, wie sie den VIPs Plakate hinhalten. VIPs sind very important persons, und die Okkupanten könnte man VOPs nennen, very occupying persons.
Was ist nun passiert, dass Otto NormalVUP, sprich very unimportant person, zum VOP wird? Nun, die VIPs sind zu VEPs geworden, und das ging so:
Die sagen sich, 'ne Milliarde kann nicht viel sein, fängt ja mit Milli an. Und wie lange denken die über 'ne Milliarde nach, 'ne Millisekunde? Logo, kommt schon hin, die werden's doch nicht übertreiben.
Deshalb muss den VIPs das I aberkannt werden, sonst denkt noch jemand, es heißt very intelligent person. Die korrekte Bezeichnung ist von nun an VEP, wie very expensive person.
Wir werden von VEPs regiert, und wenn den VUPs das nicht gefällt, dann müssen sie eben VOPs werden. Die VEPs sind überall zugange, nicht nur an der Wall-Street und in Frankfurt, sondern auch in Brüssel.
Bei der EU funktioniert ja auch alles, ohne dass die VUPs gefragt werden - dass jetzt die Griechen zustimmen sollen, muss wohl ein Versehen sein, und das, wo doch sonst immer alles so schön hintenrum läuft. Bei der Vorstellung der Billion ging jedenfalls unter, wie richtungweisend das war. Was man als schlichte Rettungsbillion unterschätzte, war in Wirklichkeit der Vorgriff auf die Weiterentwicklung des Euros.
Die Berufseuropäer waren ja schon immer neidisch auf die amerikanischen Dollarakrobaten, die so schön mit ihren billions herumjonglieren konnten, während man sich hier noch mit popligen Milliarden begnügen musste. In den USA ist man eben weiter, eine Milliarde heißt dort one billion; aber die EU holt auf. Und nun haben sie uns die EU-Billion vorgestellt - nach bisher unbestätigten Gerüchten handelt es sich um die Zukunftswährung, die den Euro inflationsbedingt ablösen soll.
Ein Billi ist tausend Millis.
Mit billig hat das nichts zu tun; das wird bestimmt teuer genug. Aber dafür kriegen wir Qualität. Mit Scheinen gibt man sich nicht mehr ab, wie gut unterrichtete Kreise verlautbaren. Die Billis kommen als Chips, schick, praktisch und modern.
Der Billi-Chip ist mit eingebauter Ausfallsicherung CDS und mit Millisuchfunktion, damit nicht schnell mal 55 Millis verschüttgehen können. Das beste ist aber die Inflationsautomatik. Man lädt den Chip nach jedem Systemcrash einfach neu auf, und das war's. Dem Vernehmen nach wird der Systemcrash dann fest in die Legislaturperiode eingeplant, damit er den Wahlkampf nicht stört.
Für solche gloriosen Aussichten müssten die VOPs den VEPs eigentlich dankbar sein. Aber nein, sie kritteln nur dran rum. Die VUPs waren mit den VIPs unzufrieden, und nun sind es auch die VOPs mit den VEPs. Alle Signale auf zurück, wir wollen keine Billi-Chips, weder gesalzen noch gepfeffert.
Alles klar?
Also die VIPs wurden zu VEPs, und nun werden die VUPs zu VOPs, damit die VEPs wieder VIPs werden. Irgendwie kriegen wir das schon gevupt.
Man kennt das, wenn welche den Kopf hinhalten, aber Erwin Peterseil hält den Körper hin - sein Kopf ist ersetzt durch den des Kardinals Schönborn. Eine Satire von atheisten-info.at (30.10.).
Noch weiter geht's mit der Nudelsieb-Satire bei der gbs Erlangen (8.9.). Dort kann man eine hübsche deutsche Version der Geschichte lesen. Dazu auch die Links zum hpd: "Anerkennung des Fliegenden Spaghettimonsters" und "Heiliger Führerschein mit Nudelsieb"
Zum Nudelsieb schreibt die Süddeutsche Zeitung am 14.7.: Hin- und Hergenudel: Die österreichischen Behörden verwehren sich dagegen, einem Atheisten aus religiösen Gründen erlaubt zu haben, auf einem Passfoto ein Nudelsieb zu tragen. Ein anderer Artikel in der FAZ beschreibt das ganze als Spaß (Interview mit Nico Alm, 14.7.)
Eine schöne Persiflage gelang dem Österreicher Nico Alm, als er sein Führerscheinbild mit Kopfbedeckung einreichte - und das Nudelsieb als religiöse Kopfbedeckung im Führerschein wurde genehmigt. Kopfbedeckungen auf Lichtbildausweisen werden nämlich aus religiösen Begründungen akzeptiert - Niko Alm begründete seinen Antrag mit der Zugehörigkeit zum "Pastafarianismus". (Niko Alm ist seit Mai der neue Vorsitzende der Konfessionsfreien in Österreich, er hat 2009 die no-Gott-Plakate in Wien gemacht.
Kommentar bfg: Genial! Ob der Pastafarianismus was mit dem fliegenden Spaghettimonster zu tun hat? Anscheinend ja, wie die weitere Berichterstattung meldet. Niko Alms NUDELSIEB ist jetzt im Spiegel : Führerscheinfoto mit Nudelsieb, und da heißt es "Pastafarians: Mein Gott, ein Nudelmonster!" Tja, was so alles im Namen des Spaghetti-Monsters passiert ... Die religiöse Konkurrenz möchte da nicht zurückstecken, und hier bringen wir ein wunderschönes Bild vom vielgeliebten Ex-Bischof Mixa - mit putzigem Hütchen und Bommel obendrauf!
Sonntagspredigten der anderen Art gibt es bei atheisten-info.at. Zu den Bibeltexten fällt einem nämlich oft ganz was anderes ein als dem zuständigen Bischof. Darum wird auf ATHEISTEN-INFO recht häufig auch ein Wort zum Sonntag ausgelassen. Das 31. Atheisten-Wort zum Sonntag, den 3. Juli 2011.
Weil wir uns immer so reichhaltig bei lol god bedienen, kommt hier das göttliche Zeichen, das die lol-god-Streiter bei der letzten Überflutung geortet haben. Im rot Umrandeten sieht man deutlich den göttlichen Fluch, der da lautet: LOL

10 Tipps für die Auferstehung gibt's beim Kolumnistenschwein, bissel krampfig diese Witzeleien.
Wer die ironische Vergackeierung liebt, ist beim Religionsportal von stupidedia richtig. Bfg-Kommentar: Moin moin.
Kurze Meldungen aus den Metawelten von Glaube und Unglaube bei atheisten-info.at - die Fortsetzung der seinerzeitigen JessasMaria-Serie "Neues aus den Metawelten" - echt heavy meta
Die Kirche ist herzlich willkommen auf dieser Seite, und hier kommt der christliche Beitrag, der's verdient hat: Der zölibatäre Gottesbeweis bei atheisten-info.at
Nachtrag 31.10.: und die Kreationisten haben recht!
Ums Große Ganze geht's auf innovative Weise bei der Schöpfolution vom Dubiator in wordpress
Die Junge Welt gewinnt der Religion sogar Energie ab: Vorschlag zur alternativen Energiegewinnung
Bei uns gibt's die einzig objektive Zusammenfassung vom ÖKT. Unser rasender Reporter Hifi Teifi berichtet:
Meine Erlebnisse beim Ökonomischen Kirschentag
Ich war da, und ganz viele Leute waren auch da. Nur Kirschen hab ich keine gesehn. Vielleicht hat man die eingespart, und das war dann das Ökononmische dadran. Hat aber keiner was von gesagt. Stattdessen haben sie immer wieder von einem Gott geredet. Der war auch nicht da, aber außer mir hats keiner gemerkt. Daß die Kirschen gefehlt haben, hat auch sonst keiner gemerkt. Die fehlende Ökonomie hat mich viel weniger gestört. Ökonomie ist die Verwaltung von Mängeln, aber daran fehlts ja sogar bei der Regierung. Darum war mir die fehlende Ökonomie schnuppe. Von daher weiß ich auch nicht, ob die Leute der Regierung bloß zeigen wollten, wie man ein zufriedenes Gesicht macht, auch wenn einem was abgeht. Ich war jedenfalls nicht zufrieden. Beim nächsten Kirschentag geh ich nur hin, wenns wirklich Kirschen gibt.
Ein etwas anderer Zugang zum Himmel findet sich bei fickenundobst.de Da geht es nicht speziell um Kirschen, sondern um mehr ...
Der Künstler Wolfram Kastner und der Designer Michael Wladarsch tragen viel seriöser zur künstlerischen Aufarbeitung der religionskritischen Themen bei. Andere Künstler sind eingeladen, ihre Werke in der bfg-Galerie auszustellen, der Mailkontakt geht über info@bfg-muenchen.de Noch mehr zum Lachen gibt's bei www.atheisten-info.at/lach/lach.htmll
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