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FRIEDENSZEICHEN statt Kriegsverherrlichung

Zuletzt aktualisiert von presse am 15. November 2020 - 17:25
HP Berndl, Wolfram P. Kastner und Roland Krack am Kriegerdenkmal

Am 15. November 2020, dem sog. „Volkstrauertag“, haben Wolfram P. Kastner, HP Berndl und Roland Krack das Kriegerdenkmal der Bundeswehr in der Dachauer Straße/Ecke Hedwig-Dransfeld-Allee in ein FRIEDENSZEICHEN verwandelt, wie sie mitteilen:
 
"Die Bundeswehr verzichtete aufgrund unserer Interventionen (seit 2015) heuer erstmals darauf, das lügenhafte Kriegerdenkmal mit Kränzen zu dekorieren. Das militaristische Denkmal an der Dachauer Straße in München wurde 1922 errichtet, 1945 zerstört, 1962 wieder aufgebaut und instrumentalisiert die  Soldaten der bayerischen Eisenbahntruppe, die in dem grauenhaften Gemetzel des Krieges 1914-18 getötet wurden. Der geschichtsverfälschende Satz SIE STARBEN FÜR DEUTSCHLANDS RUHM UND EHRE, ist nun verschwunden.
 
Vom zuständigen Bundesministerium war 2015 eine friedliche Ergänzung abgelehnt worden. Mit der Begründung, es sei ein "Sachzeugnis", das "unverändert erhalten" bleiben müsse. Nach einigen Aktionen unsererseits fand sich die Bundeswehr zwar 2016 bereit, eine „erklärende Informationstafel“ „zur historischen Einordnung“ anzubringen. Seither wurde aber die „Errichtung der Informationstafel“ nicht „finalisiert“. Wir sind nun der Bundeswehr zur Hilfe gekommen und gehen davon aus, dass die Verantwortlichen der Bundeswehr unser Transparent zumindest solange dort belassen, bis das Kriegerdenkmal durch entsprechende Maßnahmen zu einem dauerhaften Friedenszeichen geworden ist."
 
HP Berndl               Wolfram P. Kastner               Roland Krack