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"Nur der ist von Bedeutung, der karikiert wird!" - Catoonist Michael Heininger am fünften Jahrestag des Attentats auf "Charlie Hebdo"

Zuletzt aktualisiert von presse am 11. Januar 2020 - 13:07
Michael Heininger - Foto: Ralf Steinberger

Am 7. Januar, dem Jahrestag des Attentats auf Charlie Hebdo, fand eine Gedenkveranstaltung in der Kulturbühne Hinterhalt in Geretsried statt, um an die Opfer des Attentats am 7. Januar 2015 in Paris zu erinnern. Der Abend im Hinterhalt mit 60 Gästen begann mit einer Vernissage des Künstlers Michael Heininger, der in der Galerie der Kulturbühne Cartoons über aktuelle politische Ereignisse und Persönlichkeiten gezeigt hat - ins richtige Licht gerückt vom Lichtdesigner Günter Klügl.

Heiningers Arbeiten beschäftigen sich mit der bayerischen Politik Söders genauso wie mit den USA unter Trump.


v.l.n.r.: Annegret Kramp-Karrenbauer, Angela Merkel, Markus Söder, Andreas Scheuer - Foto: Andrea Weber

Der Künstler wies in seiner Eröffnungsrede darauf hin, "dass die Geschichte der politischen Karikatur gezeichnet ist von Zensur und Gewalt, von Querelen mit der Polizei und der Justiz, von Verboten und Entlassungen. Dabei sollten die Karikierten vielmehr bedenken, dass nur der von Bedeutung ist, der karikiert wird." Kritik an der Karikatur sei wichtig und wünschenswert, so Heininger, "aber bitte nicht mit dem Maschinengewehr wie am 7. Januar 2015 in Paris". Hier ein Ausschnitt aus seiner Rede: