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Presseberichterstattung: Bund für Geistesfreiheit München fordert Entfernung der "Judensau"-Skulpturen an Kirchen

Zuletzt aktualisiert von presse am 2. November 2019 - 13:18

Am 30. Oktober 2019, hat sich Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung, zu Wort gemeldet und die Entfernung des "Judensau"-Reliefs an der Lutherkirche in Wittenberg gefordert. Dem kann sich der bfg München nur anschließen, geht aber einen Schritt weiter und fordert die Entfernung solcher Schmähskulpturen an allen Kirchen. Gerade in einer Zeit, in der sich Antisemitismus und Rassismus in der Gesellschaft weiter ausbreiten, müssen solche Schmähskulpturen an christlichen Kirchen entfernt werden. Oder sie werden mit Hinweistafeln versehen, die deutlich machen, dass die 'Judensau'-Reliefs Ausdruck des im Christentum Jahrhunderte lang verbreiteten und geschürten Hasses gegen Juden sind, der zu Vertreibungen, Raub, Pogromen und schließlich zum Mord an den europäischen Juden durch die Nazis führte.

Über die Forderung des Bundes für Geistesfreiheit München berichteten:

Straubinger Tagblatt am 01.11.2019: https://www.idowa.de/inhalt.regensburg-die-judensau-mahnmal-oder-schmaehung.000f967a-7b45-433f-bf9f-f6e123270653.html

Humanistischer Pressedienst am 01.11.2019: https://hpd.de/artikel/entfernung-judensau-skulpturen-an-bayerischen-kirchen-gefordert-17358