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Kunstpreis "Der Freche Mario"

Obwohl die Kunstfreiheit laut Art. 5 Abs. 3 GG ein Grundrecht ist, müssen auch hierzulande Karikaturisten und andere Kunstschaffende den sog. Blasphemie-Paragrafen, § 166 STGb ("Beschimpfung" von Bekenntnissen, Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsgemeinschaften), fürchten. Die Forderung nach Abschaffung des § 166 unterstützt der bfg München seit 2008 mit der alle zwei Jahre stattfindenden Ausschreibung des Kunstpreises Der Freche Mario, der alle Künstler ermutigen möchte, sich mit den sog. ewig währenden religiösen Wahrheiten und Autoritäten zu befassen. Er zeichnet Kunstwerke aus, die sich mit Glauben und Religion, Kirche und Klerus auseinandersetzen und ist mit 3.000 Euro dotiert. Hier weiterlesen ...

Und was seit 2008 passiert ist, das finden Sie in den folgenden Texten:
  

19.04.2019
Kunstpreis "Der Freche Mario" geht an den Cartoonisten Martin Perscheid

Am Karfreitag, 19. April, 2019, wurden im Münchner Werkstattkino die Preisträger des Kunstpreises "Der Freche Mario" bekanntgegeben. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis zeichnet Künstler aus, die sich ohne Schere im Kopf mit den sog. ewig währenden Wahrheiten und Autoritäten auseinandersetzen. Gewonnen hat der Cartoonist Martin Perscheid mit "Orthognomer Kalottischer Drubel", den zweiten Platz machte der Kabarettist Holger Paetz mit seinem Gedicht "Endlich Adieu" und den dritten Preis erhielt der Cartoonist Piero Masztalerz mit "Alexa für Moslems". Die Werke der Gewinner und die Plätze vier bis zehn können Sie sich unter www.frechermario.org/gewinner-2019 ansehen.
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25.01.2019
Darf man über Religion lachen? - Ausschreibung zum Kunstpreis "Der Freche Mario 2019"

Seit dem 7. Januar 2019 läuft die inzwischen siebte Ausschreibung zum Kunstpreis Der Freche Mario. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis zeichnet Kunstwerke aus, die sich mit Glauben und Religion auseinandersetzen. Mit der alle zwei Jahre stattfindenden Ausschreibung möchten die Organisatoren des Kunstpreises, der Bund für Geistesfreiheit München (bfg München), die Kulturbühne Hinterhalt, die Galerie der Kirchenkritik, 84 GHz - Raum für Gestaltung und die Giordano Bruno Stiftung alle Künstler ermutigen, sich ohne Schere im Kopf mit den sog. ewig währenden religiösen Wahrheiten und Autoritäten satirisch-kritisch zu beschäftigen. Hier weiterlesen ...
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11.01.2019
Presseberichterstattung über die Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag des Attentats auf "Charlie Hebdo"

Der Donaukurier, der Humanistische Pressedienst und Radio LORA München haben über die Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag des Attentats auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo berichtet. Zu den Artikeln ...
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07.01.2019
Wie weit darf Satire gehen? - Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag des Attentats auf "Charlie Hebdo"
Zum Jahrestag des Attentats auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo fanden am 7. Januar auf Initiative des Bundes für Geistesfreiheit München zwei Gedenkveranstaltungen im oberbayerischen Eichstätt statt. Am frühen Abend wurde die Ausstellung Der Freche Mario in der Ehemaligen Johanniskirche eröffnet. Im Anschluss folgte ein Kabarettabend mit Piero Masztalerz und HG Butzko im Wirtshaus Zum Gutmann. Hier weiterlesen ...
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07.01.2019
Auftritt von HG Butzko auf der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Attentats auf "Charlie Hebdo"

HG Butzko, "Hirnschrittmacher" des deutschen Kabaretts, beschäftigte sich mit einer relativ neuen, aber sehr erfolgreichen Religion, der sowohl Atheisten als auch Jihadisten folgen: es geht um die Religion der Digitalisierung. "Was hat das iPhone mit dem Christentum gemeinsam?" will der Kabarettist vom Publikum wissen. Antwort: "Der Sündenfall fing in beiden Fällen mit einem angebissenen Apfel an." Hier ein kleiner Ausschnitt von seinem Auftritt ...
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07.01.2019
Rede von Wolfgang Sellinger auf der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Attentats auf "Charlie Hebdo"

Wie weit darf Satire gehen? Darüber machte sich Wolfgang Sellinger von der Galerie der Kirchenkritik Gedanken. Für Sellinger ist es legitim, „religiöse Gefühle zu verletzen, wenn dies zur Durchsetzung einer aufgeklärteren und humaneren Sichtweise erforderlich ist. (…) Satire darf und kann alles sagen, was der Mensch nur denken kann und darf, um die Menschen aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken.“ Hier weiterlesen bzw. hören ...
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07.01.2019
Rede von Wolfram Kastner auf der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Attentats auf "Charlie Hebdo"

Der Aktionskünstler Wolfram Kastner sprach über eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte Eichstätts. Im Fürstbistum Eichstätt wurden zwischen 1411 und 1637 mehr als 400 Menschen, zumeist Frauen, wegen "Hexerey" gefoltert und hingerichtet. Hier weiterlesen bzw. hören ...
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07.01.2019
Rede von Assunta Tammelleo auf der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Attentats auf "Charlie Hebdo"

Assunta Tammelleo, stellvertretende Vorsitzende des Bundes für Geistesfreiheit München, begrüßte die Gäste im Wirtshaus Zum Gutmann und erinnerte dabei an das Attentat auf die Mitarbeiter der Satirezeitschrift Charlie Hebdo, das am 7. Januar 2015 zwölf Menschen das Leben kostete. Hier weiterlesen bzw. hören ...
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28.12.2018
Vierter Jahrestag des Attentats auf "Charlie Hebdo": Ausstellung "Der Freche Mario", Kabarett und Live-Cartoon-Show erinnern am 7. Januar 2019 an den Terroranschlag

Der Bund für Geistesfreiheit München lädt ein ins oberbayerische Eichstätt, mit dabei sind Kabarettist HG Butzko, die Karikaturisten Gerhard Haderer und Piero Masztalerz sowie Aktionskünstler Wolfram Kastner.
Nach dem Terroranschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 machte sich die Welt kurze Zeit Gedanken über religiöse Karikaturen und Meinungsfreiheit. In den (sozialen) Medien wurde diskutiert, inwieweit die Anschläge auch mit Glaube und Religion zu tun haben, und ob Religionen und Kirchen überhaupt verspottet werden dürfen. "Der Jahrestag des Anschlags ist ein trauriger Anlass, diese Fragen erneut öffentlich zu diskutieren. Denn noch immer müssen wir mit ansehen, wie Kulturschaffende von Staats wegen und von religiösen Eiferern eingeschüchtert, verfolgt und sogar mit dem Tod bedroht werden - nur deswegen, weil sie es wagen, sich mit religiösen Glaubensvorstellungen kritisch zu befassen oder sich darüber lustig machen," sagt Assunta Tammelleo, stellvertretende Vorsitzende des Bundes für Geistesfreiheit München (bfg München).
Zum Jahrestag des Attentats auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo finden daher auf Initiative des bfg München im oberbayerischen Eichstätt zwei Gedenkveranstaltungen statt. Hier weiterlesen ...
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21.12.2018
Ausschreibung für den Kunstpreis Der Freche Mario 2019 gestartet

Der vom Bund für Geistesfreiheit München ins Leben gerufene Preis zeichnet Kunstwerke aus, die sich satirisch-kritisch mit Glauben und Religion, Kirche und Klerus auseinandersetzen. Er setzt damit ein Zeichen für Meinungs-, Presse-, Kunst- und Religionsfreiheit.
Die Ausschreibung für den Frechen Mario 2019 endet am 6. März 2019. An Karfreitag, 19. April 2019, werden die Preisträger bei einer öffentlichen Heidenspaß-Party im BLITZ-Club auf der Museumsinsel in München geehrt.
Der Kunstpreis wird in der inzwischen siebten Ausschreibung finanziert und organisiert vom bfg München, der Kulturbühne Hinterhalt, der Galerie der Kirchenkritik, 84 GHz - Raum für Gestaltung und der Giordano Bruno Stiftung. Hier weiterlesen ...
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16.01.2018
Berichterstattung über die Preisverleihung am Jahrestag des Attentats auf „Charlie Hebdo”

Der Bund für Geistesfreiheit München, Hauptveranstalter des Kunstpreises Der Freche Mario, überreichte der Geschäftsführerin der Giordano-Bruno-Stiftung Elke Held und dem Philosophen Michael Schmidt-Salomon am 7. Januar 2018, dem Jahrestag des Attentats auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo, den mit 10.000 Euro dotierten Ehren-Mario. Auch die Medien griffen das Thema auf und berichten über die Preisverleihung. Hier weiterlesen ...
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07.01.2018
Ehrenpreis an Elke Held und Michael Schmidt-Salomon am Jahrestag des Attentats auf „Charlie Hebdo”

Zum Jahrestag des Attentats auf Charlie Hebdo fand auf Initiative des Bundes für Geistesfreiheit München (bfg München) am 7. Januar 2018 die Gedenkfeier „Das hat doch nichts mit Religion zu tun!” statt. Im Münchner Gasteig überreichte der bfg München, Hauptveranstalter des Kunstpreises Der Freche Mario, der Geschäftsführerin der Giordano-Bruno-Stiftung Elke Held und dem Philosophen Michael Schmidt-Salomon den mit 10.000 Euro dotierten Ehren-Mario. Hier weiterlesen ...
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07.01.2018
HG Butzko im Münchner Gasteig: "Religionen, das sind Kartelle zur Durchsetzung von Machtansprüchen."

Auf der Veranstaltung „Das hat doch nichts mit Religion zu tun!” des Bundes für Geistesfreiheit München am 7. Januar 2018 im Münchner Gasteig sorgte HG Butzko mit einer kabarettistischen Einlage für Unterhaltung. Hier weiterlesen bzw. -hören ...
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07.01.2018
"Fürchtet Euch nicht!" - Rede der Ehrenpreisträger Elke Held und Michael Schmidt-Salomon

Anlässlich des dritten Jahrestags des Attentats auf Charlie Hebdo durch religiöse Fanatiker fand auf Initiative des Bundes für Geistesfreiheit München (bfg München) am 7. Januar 2018 die Gedenkfeier „Das hat doch nichts mit Religion zu tun!” statt. Im Münchner Gasteig überreichte der bfg München, Hauptveranstalter des Kunstpreises Der Freche Mario, der Geschäftsführerin der Giordano-Bruno-Stiftung Elke Held und dem Philosophen Michael Schmidt-Salomon für ihre Verdienste für die Kunst- und Meinungsfreiheit den mit 10.000 Euro dotierten Ehren-Mario. Hier weiterlesen bzw. -hören ...
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07.01.2018
"Kämpfer für die Freiheit des Geistes" - Laudatio von Gerhard Haderer auf Elke Held und Michael Schmidt-Salomon

Der Bund für Geistesfreiheit München, Hauptveranstalter des Kunstpreises Der Freche Mario, überreichte der Geschäftsführerin der Giordano-Bruno-Stiftung Elke Held und dem Philosophen Michael Schmidt-Salomon am 7. Januar 2018, dem Jahrestag des Attentats auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo, den mit 10.000 Euro dotierten Ehren-Mario.
Die Laudatio hielt der langjährige Stern-Karikaturist Gerhard Haderer, in der er besonders hervorhob, dass Held und Schmidt-Salomon "seit über 20 Jahren unermüdlich für unsere offene Gesellschaft und für die Freiheit des Geistes kämpfen." Hier weiterlesen bzw. -hören ...
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21.12.2017
Bildband „Der Freche Mario“

Darf man über Religion lachen? Nicht nur im Iran oder Saudi-Arabien kann das für Autorinnen und Künstler gefährlich werden. Auch in Europa gibt es in zahlreichen Staaten Blasphemiegesetze, in Deutschland der § 166 StGB, in Österreich den § 188.
Der Kunstpreis Frecher Mario wurde vom Bund für Geistesfreiheit (bfg) München ins Leben gerufen. Er zeichnet Kunstwerke aus, die sich satirisch-kritisch mit Glauben und Religion, Kirche und Klerus auseinandersetzen. Er setzt damit ein Zeichen für Meinungs-, Presse-, Kunst- und Religionsfreiheit.
Der Bildband präsentiert über 50 ausgewählte Kunstwerke aus den Wettbewerben der Jahre 2008 bis 2014 und stellt die Künstlerinnen und Künstler vor. Neben Karikaturen und Cartoons wird die Kritik auch in Form von Songtexten, Fotografien, Installationen und Videokunst auf ganz individuelle Art geäußert.
Der Bildband ist erhältlich bei Alibri Bücher.
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14.09.2014
Der Freche Mario auf dem Platz für Humanisten

Der Bund für Geistesfreiheit München präsentiert im Karrée der Kunst auf dem Corso Leopold, dem größten Straßenfest auf der Leopoldstraße, Wettbewerbsbeiträge zum Kunstpreis „Frecher Mario 2014“. Prämiert werden Kunstwerke, die übernatürliche  Vorstellungen meist religiöser Natur auf die Schippe nehmen und so deren Alleinvertretungsanspruch unterminieren.
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